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Come Out And Play von Kim Wilde
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 0,89 Erscheinungsdatum: August 2010
Tracks:
Aus der Amazon.de-Redaktion
In den vergangenen Jahren hatte sie das Mikrofon vorwiegend gegen Gartenschürze, Gummistiefel und Gießkanne eingetauscht, für ihre
Auftritte als Gartenfee mit grünem Daumen in ihrer TV-Show "Garden Invaders" auf Sender Channel 4. Doch parallel hiezu mochte sie sich
nie zum vollständigen Abgang von der musikalischen Bühne entschließen. Regelmäßig mischte sie mit, wenn es darum ging, die achtziger
Jahre nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Rede ist von Kim Wilde, die sich jetzt mit einem neuen Album zurückmeldet.
Bezeichnender Titel: Come Out And Play. "Es wurde ein Album, das an die 80er erinnert, aber dennoch typisch 21. Jahrhundert ist"
äußert Kim Wilde über ihre neue CD, die anknüpfen soll an ihren Erfolg aus dem Jahr 2003 ?Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann (Anyplace,
Anythere, Anytime)? gemeinsam mit Nena im Duett und wochenlang unter den Top Ten in Europa. Dafür dürfte Come Out And Play die
besten Voraussetzungen mitbringen, denn es handelt sich um ein geradlinig produziertes, waschechtes 80s-Pop-Album. Dass sich Kim Wilde
von der einst eher distanziert wirkenden Beautyqueen zum warmherzigen Familienmenschen entwickelt hat, beweist die Tatsache, dass auf
diesem Album Bruder Ricky ebenso mit von der Partie ist, wie Sohn Harrry. Während Ersterer bei vielen Songs als Songschreiber und
Produzent fungierte, steuerte Harry dem Song "This Paranoia" ein gekonntes Gitarrensolo bei, und auch Nichte Scarlett arbeitete an einem
Song mit ("My Wish Is Your Command"). Zudem bietet Come Out And Play das Wiederhören alter Bekannter. Die Duette mit Glen
Gregory von Heaven 17 ("Greatest Journey") und Nik Kershaw ("Love Conquers All") können getrost als musikalische Highlights des Albums
bezeichnet werden. Eine Besonderheit, die sämtliche Songs miteinander verbindet, liegt in den Texten und ihrem persönlichen Bezug zu
Kim Wildes Alltag. Ihre Songs befassen sich mit ihrem siebenjährigen Airdale Terrier ("Jessica") in gleichem Selbstverständnis, wie dem
jähen Tod eines Freundes ("King Of The World"), der Vergänglichkeit ("Greatest Journey"), Gier ("Suicide") und natürlich der Liebe
("Loving You More"). Musikalisch schnörkellos und markant zugleich, zeigt uns Kim Wilde, wie gut der Sound der 80er noch heute klingen
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